Schule Lorraine / Bern
Gesamtsanierung / 2014–2017

Schule Lorraine / Bern

Das Volksschulhaus Lorraine wurde 1880 als eines der ersten Schulhäuser ausserhalb der Altstadt erbaut. Der dreigeschossige Hauptbau wurde 1913 erweitert, 1933 wurde zudem westseitig eine Turnhalle angebaut.

Das Konzept für Gesamtsanierung und Instandsetzung des geschützten Schulhauses wurde in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege entwickelt. Die Schule wird gemäss dem Richtraumprogramm für Schulräume und den heutigen Nutzerbedürfnissen umgebaut und hindernisfrei erschlossen. Die historische Bausubstanz wird weitgehend beibehalten. Nutzungsänderungen werden unter Berücksichtigung der bestehenden Struktur eingefügt. Die ganze Anlage wird entsprechend der heutigen Normen bezüglich Erdbebensicherheit, Brandschutz und Sicherheit ertüchtigt, die Gebäudetechnik erneuert.

 
Das Gebäude hat nach mehreren Renovationszyklen seine ursprüngliche Farbigkeit verloren. Diese soll nun bei der Instandsetzung der inneren und äusseren Oberflächen wiederhergestellt werden. Der asphaltierte Pausenplatz wird neu in wellenartiger Form modelliert, um zusätzliche, attraktive Spielmöglichkeit zu schaffen. Das Gebäude entspricht dem Minergie Eco Standard.

Daten und Fakten

Objektadresse
Lorrainestrasse 33, 3013 Bern

Nutzung
Schule

Bauherrschaft
Hochbau Stadt Bern

Leistungen Architekt
91% von SIA 102

Termine
Planung: 2014 – 2016 / Ausführung: 2016 – 2017

Spezialisten
Bauingenieur: Nydegger + Finger AG, Bern / Elektroplanung: Varrin + Müller AG Bern / HLKS-Planung: Gruner Roschi AG, Köniz / Bauphysik: Grolimund + Partner AG, Bern / Landschaftsarchitekt: Hänggi Basler Landschaftsarchitektur GmbH, Bern / Minergie ECO: CSD Ingenieure AG, Liebefeld 

Schule Lorraine / Bern
Situation
Situation
Kunst am Bau
Kunst am Bau
Schule Lorraine / Bern
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