Studienauftrag / 2017–2018 / 1. Rang

Wohnüberbauung
«Ahorni» / Spiez

Die Parzellen befinden sich auf der See abgewandten Seite in peripherer Lage zum Ortskern und zu den heterogenen, mehrheitlich durch Einfamilienhäuser geprägten Bebauungen oberhalb Spiezwiler. Betritt man die Bauparzelle ein erstes Mal, ist der fehlende Seebezug schnell vergessen. Das stark nach Süden abfallenden Grundstück öffnet einen überwältigenden Ausblick in das Simmen- und Kandertal sowie auf die Berner Bergwelt mit dem pyramidenförmigen Niesen im Mittelpunkt.

Das städtebauliche Konzept beruht im Wesentlichen auf zwei übergeordneten Prinzipien. Zum einen soll das stark geneigte Terrain mit seinen Wiesenflächen möglichst spür- und erlebbar bleiben, zum anderen soll jede Wohneinheit von der einmaligen Aussichtslage profitieren können. Vier in den Hang gelegte, gestaffelte Volumen orientieren sich nach Süden. Jeweils zwei Baukörper bilden mit einer gebauten, terrassierten Mittelzone eine Einheit. Die differenzierte Höhenentwicklung der Baukörper folgt der vorhandenen Topographie und der Horizontlinie, ohne diese zu übersteigen. Die Vegetation auf der Kuppe und auf den dahinterliegenden Grundstücken bildet zusammen mit dem Taliwald den grünen Rahmen.

Daten und Fakten

Objektadresse
Ahorniweg, 3700 Spiez

Nutzung
Wohnen

Auslober
Gemeinde Spiez
Maya und Peter Stoller, Spiez

Leistungen Architekt
Studienauftrag

Termine
2017 - 2018

Spezialisten
Landschaftsarchitekt: Xeros Landschaftsarchitektur, Bern

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rykart / Wohnüberbauung «Ahorni» / Spiez / Situation
Situation
rykart / Wohnüberbauung «Ahorni» / Spiez / Grundriss
Grundriss Ebene 4 / Haus 3 + 4
rykart / Wohnüberbauung «Ahorni» / Spiez / Ostfassade
Ostfassade / Haus 2
rykart / Wohnüberbauung «Ahorni» / Spiez / Modellfoto